Nächste Filmtermine im Infoladen

!! UPDATE: Achtung, der Flyer wurde aktualisiert

Der nächste Film ist die Doku zu den Zapatistas am 18.1.

Hier ein Hinweis auf die nächsten Filmtermine im Infoladen:

Stellungnahme des AZ Aachen zu Nazi-Angriffen vom 4. Juli

Hier die Stellungnahme des Autonomen Zentrum Aachen zu den Nazi-Angriffen vom 4. Juli:

Am Freitag, 4. Juli 2014 kam es in Aachen zum wiederholten Male zu gewalttätigen Übergriffen auf Antifaschist*innen und Besucher*innen der Kneipe „Promenadeneck“ in der Promenadenstraße durch Neonazis und rechte Hooligans. Nach dem Fussball-Spiel der deutschen Nationalmannschaft der Männer gegen Frankreich, sammelte sich ab etwa 20.30 Uhr vor der einschlägig bekannten rechten Hooligankneipe „Fiasko“ am Synagogenplatz eine Gruppe von bis zu 70 meist männlichen Personen, die mit Transparenten und Pyrotechnik ihre Verbundenheit mit einem Hooligan und Neonazi zeigten, der nach einem Unfall schwerverletzt im Krankenhaus liegt.

Die Personengruppe bestand größtenteils aus rechten Hooligans und Neonazis, unter anderem beteiligten sich zahlreiche Neonazis aus dem Umfeld der Fanszene von Alemannia Aachen und befreundete Hooligans aus dem Umfeld des niederländischen Fussballvereins Roda JC Kerkrade.

Die Neonazis posierten am Synagogenplatz mit einem Transparent für den verletzten „Kameraden“ mit der Aufschrift „Kämpfen Stefan! Wenn du fällst sind wir bei dir!“ und zündeten Pyrotechnik, dabei zeigten ein Mitglied der rechtsoffenen Fangruppe „Karlsbande“ im Deutschland-Trikot und weitere Personen unter den Augen der zu diesem Zeitpunkt bereits anwesenden Polizei den Hitlergruß, zudem wurde eine Reichskriegsflagge geschwenkt.

Obwohl an der Synagoge wegen zahlreicher Angriffe und Farb-Attacken in der Vergangenheit neben permanenter Videoüberwachung fast die meiste Zeit eine Polizeistreife vor Ort ist, sahen die anwesenden Beamt*innen dem Treiben nur etwa 20 Meter von der Synagoge entfernt offenbar tatenlos zu.

Als ein Antifaschist den Platz überquerte und die Polizeibeamt*innen vergebens auf das Zeigen des Hitlergrußes aufmerksam machte, wurde dieser unvermittelt aus der Gruppe heraus angegriffen. Der Antifaschist versuchte sich daraufhin in die Promenadenstraße zu flüchten und wurde kurz vor der Kneipe „Promenadeneck“ von den Verfolger*innen eingeholt erneut attackiert. Im Promenadeneck herrschte zu diesem Zeitpunkt normaler Kneipenbetrieb und etwa 20 Personen waren anwesend.

Wenige Augenblicke später wurde das Promenadeneck, sowie die dort anwesenden Gäste von mindestens 50-60 Rechten attackiert. In den darauf folgenden Auseinandersetzungen erlitten einige Besucher*innen des Promenadenecks körperliche Verletzungen, unter anderem gab es eine Platzwunde am Kopf, ein Sehnenriss und weitere Verletzungen. Zudem ging durch fliegende Flaschen und weitere von den Angreifer*innen geworfene Gegenstände eine Scheibe zu Bruch.
Erst nach mehr als 15 Minuten erschienen am Promenadeneck Polizeibeamte woraufhin die Angreifer*innen sich unbehelligt ins Fiasko zurückziehen konnten.
Bis auf das Fotografieren einer Reichskriegsflagge ist uns kein weiteres Vorgehen der Polizei gegen die Neonazis bekannt.

Bereits im November wurde eine antirassistische Demonstration in Aachen unter „Drecksjuden“-Rufen von Hooligans aus dem Fiasko heraus angegriffen.

Während die Aachener Justiz Antifaschist*innen mit Repression überschüttet und beispielsweise gegen Gäste des Autonomen Zentrums ermittelt, die sich einem Nazi-Angriff im Januar entgegenstellten, lässt sie die rechten Strukturen weiter gewähren und sprießen.

Wir lassen uns nicht von Neonazis einschüchtern und werden weiterhin mit allen Mitteln gegen Neonazis und Nationalismus vorgehen!

Autonomes Zentrum Aachen, 6. Juli 2014

Veranstaltung: Vom Ghetto in die Wälder

Am 27.06. um 19:00 wird ein Vortrag im Infoladen gehalten. Hier der Ankündigungstext:

Vom Ghetto in die Wälder
Jüdischer Widerstand gegen Nationalsozialismus und deutsche Besatzung

Bei dem Vortrag wollen wir einen Überblick vermitteln über jüdischen Widerstand gegen Nationalsozialismus und deutsche Besatzung. Dabei wird es vor allem um Orte gehen, die im heutigen Polen und Litauen liegen, weil sich dort die meisten Ghettos und Vernichtungslager befanden. Wir wollen etwas über die Kämpfe in den Ghettos von Vilnius, Białystok und Warschau erzählen, sowie an den erfolgreichen Aufstand im Vernichtungslager Sobibór erinnern. Außerdem wird es um »spirituellen Widerstand« und den Kampf der Partisan_innen in den Wäldern gehen. Anschließend verlieren wir noch einige Worte zu jüdischer Rache an Nazis nach 1945.
Wir werden den Vortrag mit kurzen Filmausschnitten und Partisan_innen-Liedern ergänzen. Es wird am Anfang und am Ende Raum für den Austausch unter den Teilnehmer_innen geben. Anschließend ist noch Zeit für Diskussion. Der Vortrag findet in deutscher Lautsprache statt und wird circa 60 bis 90 Minuten dauern. Die Räume sind rauchfrei.

Freitag, 27. Juni 2014 | Einlass 18:30 Uhr | Beginn 19 Uhr

INFOLADEN ERÖFFNUNG

AM 31.05.2014 FINDET AB 17:00 DIE ERÖFFNUNG DES INFOLADENS IN DER BISMARCKSTRAßE 37 STATT! Hier der Flyer:
Einladung

Der Infoladen ist umgezogen!

Nachdem die Situation im alten Infoladen unhaltbar wurde haben wir zu Beginn dieses Jahres neue Räume gesucht und gefunden!
Mittlerweile sind wir mitsamt Bibliothek und Büro in die Bismarckstraße 37 eingezogen. Nach mehr oder minder aufwändiger Einrichtung
der Räume ist die Infrastruktur zur Ermöglichung von politischer Praxis nunmehr gegeben und die Räume werden bereits von verschiedenen
Gruppen zum Arbeiten genutzt.
Der Infoladen soll jedoch nicht nur ein Rückzugsraum für einzelne Gruppen sein. Wir möchten vielmehr das jeder interessierte Mensch teilhaben, sich einbringen und den Laden mitgestalten kann. Daher planen wir nach der demnächst stattfindenen Eröffnung des Ladens reguläre Öffnungszeiten sowie offene Plena für Nutzer*Innen.

Näheres hierzu teilen wir Euch mit wenn Datum und Details der Eröffnung feststehen.

EA Termine

Aus aktuellem Anlass hier die nächsten Termine des Ermittlungsausschuss:

Mittwoch 23.1., Mittwoch 6.2., Mittwoch 20.2.

Hier der aktuelle Anlass:

Repression gegen AntifaschistInnen in NRW
Vorladungen wegen Stolberg 2012

Das antifaschistisches Engagement in NRW nicht sehr hoch im Kurs steht, erfahren gerade mal wieder engagierte AntifaschistInnen, die sich dem Naziaufmarsch in Stolberg im April 2012 entgegengestellt haben: Die Polizei verschickt derzeit Vorladungen und daher möchten wir Euch im Folgenden ein paar Tipps geben, um der staatlichen Repression keine Angriffsfläche bieten zu können.

Wenn ihr in den nächsten Tagen oder Wochen eine Vorladung der Polizei bekommt, so seid ihr nicht verpflichtet, dorthin zu gehen. Im Falle eines Strafverfahren entstehen Euch keinerlei Nachteile, dieser Aufforderung nicht nachzukommen oder sich zu Vorwürfen nicht zu äußern. Eine Vorladung dient einzig und allein der polizeilichen Ermittlung. Darum macht keinerlei Aussagen bei der Polizei oder anderen Stellen.

Allgemein würden wir euch empfehlen, über die Rolle, die ihr an diesem Tag gespielt habt, mit wem ihr unterwegs wart, was ihr genau getan habt, etc. mit niemandem zu sprechen, bis die Vorwürfe gegen uns alle klar sind.

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass wenn auf Repression zusammen reagiert wird, die Folgen oft abgeschwächt oder gar abgewehrt werden können! Wenn wir weitere Informationen haben, werden wir diese hier auf der Homepage veröffentlichen.

Es gilt: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!
Antifaschistisches Handeln ist nur gemeinsam erfolgreich!

Quelle: akku.net

Veranstaltung im AZ Aachen zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Anarchismus in den Philippinen

2.10.2012, 19h, AZ Aachen

Zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Anarchismus in den Philippinen
— Europäische Infotour

Ein Anarchist aus Manila wird auf der Veranstaltung von anarchistischen
Aktivitäten auf den Philippinen berichten. Dabei geht es sowohl um
historische Kontinuitäten herrschaftsfreier Politik als auch um die
Vorstellung aktueller Projekte. Beispiele hierfür sind Food not Bombs –
Aktionen, Kampagnen gegen Polizei-Brutalität, anarchistische
Vortragstätigkeiten, die “Mobile Anarchist School”, publizistische
Projekte rund um die Zeitschrift Gasera und das Mindsetbreaker Magazine
und der Aufbau der Infoläden Etnikobandido und Kinaiyahan Unahon
Collective Social Center. Berichten kann der Aktivist zudem von
indigenen Widerständen gegen Land Grabbing, von den Kämpfen der
Minenarbeiter_innen und von den ökologischen Folgen neokolonialer Projekte.